Der Hörbuchfreund

Aerophore 1 – kostenloses Hörspiel von Roman Ewert

Cover: Aerophore I

Wie sagt Frank Elstner auf der schröcklichen Bildreklametafel doch: „Das geht besser, Leute!“

* Wertung: **
* Dialogbuch: Roman Ewert
* Sprecher: Dirk Hardegen, Sven Matthias, Roman Ewert, Rieke Werner, Paul Burghardt, Vera Bunk, Alexander Turrek, Falko Diekmann, Zaleos
* Musik: Manuel Senfft
* Laufzeit: 48:11 min
* Verlag: Hoerspielprojekt.de – Die Community für Hörspielmacher

Aerophore ist ein Hörspielprojekt von Hoerspielprojekt.de & (?!) Hoertalk.de, eines Forums für Hörspielinteressierte.
Ich habe das Hörspiel Aerophore 1 bei soforthoeren.de gefunden, wo es kostenlos geladen werden kann. Und das ist ja schon mal was 😉

Das Hörspiel
Nun, als Science-Fiction-Fan habe ich bei soforthoeren.de natürlich in der Rubrik Science-Fiction & Fantasy nach kostenlosen Hörspielen gesucht, ich verspreche euch, da wird es noch einige Rezensionen geben in nächster Zeit 🙂

Zum Hörspiel: Naja, es ist halt ne Amateuerproduktion und das merkt man ihr an. Der Spannungsbogen ist nicht wirklich da, etwas mehr Logik und etwas weniger Handlung wären nicht schlecht gewesen, weniger Figuren und evtl. ein Sprecher, der Überleitungen spricht.

Die Handlung in Kurzform: Erkundungsraumschiff (ohne Waffen) entdeckt unbekannte Raumstation, löst durch Dummheit einen Hypersprungmechanismus aus und muss dann wieder zurück, wird aber von bösen Aliens verfolgt, die man mit einem umgebauten Schilddeflektor (oder so) abschießt. Zwischendurch einige Verwicklungen an Bord, die eher zu einem Schiff à la Serenity passen als zu einem in offizieller Mission fliegenden Kahn.

Die Sprecher
Einzig die weiblichen Rollen überzeugen, die Herren der Schöpfung sind etwas lahm und amateuerhaft, nicht wirklich bei der Sache. Gerade Alice, die Schiffs-KI, gesprochen von Vera Bunk, fand ich professionell, auch Rieke Werner als Carmen Merriweather kam mit ihrer Rolle gut zurecht.

Die Produktion
Die Produktion hingegen ist auf hohem Niveau, die gefiel mir, gute technische Umsetzung, was man eben aus dem Drehbuch herausholen konnte.

Geradezu begeistert bin ich von der musikalischen Begleitung von Manuel Senfft, die ist unschlagbar, könnte auch von einem Lausch-Hörspiel sein.

Noch eine kurze Anmerkung zum Coverdesign von Lorenz Hideyoshi Ruwwe: saucool!!!

Fazit
Wer viel Zeit hat, kann sich Aerophore anhören, kurzweilig, nicht mehr und nicht weniger. Keine vertane Zeit, wenn man nebenher ein eBook formatieren muss 😀

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