Benedict Cumberbatch liest Sherlock Holmes: The Rediscovered Railway Mysteries, von John Taylor.

Was tun nach dem Ende von Sherlock? Schnell ein Hörbuch hören mit unserem Liebling Benedict Cumberbatch 😉

Sher­lock, die berühmte BBC-Serie mit Bene­dict Camem­bert Cum­ber­batch geht ja nun bald zu Ende — Am Pfin­gst­son­ntag startet die let­zte Staffel im ZDF — deshalb hier ein ander­er Lecker­bis­sen, für alle, die nicht genug von The Sher­lock bekom­men: The Dedis­cov­ered Rail­ways Mys­ter­ies von John Tay­lor. Gele­sen, ganz klar, von Bene­dict Cum­ber­batch.

Der Inhalt

Sher­lock Holmes ist natür­lich wie immer dabei, Ver­brechen aufzuk­lären. Dies­mal natür­lich, von John Tay­lor und nicht von Arthur Conan Doyle, wieder ins Vic­to­ri­an­is­che Lon­don ver­set­zt.

Die Kurzgeschicht­en drehen sich, wie schon der Titel andeutet, in der einen oder anderen Weise um Eisen­bah­nen – manche direkt, andere nur am Rande. Sie hal­ten sich im Großen und Ganzen an die übliche Struk­tur von Doyle, d.h. Wat­son erzählt in der Ich-Per­spek­tive seine Erleb­nisse mit Holmes und fol­gt auch son­st den Vor­gaben des Sujets.

Benedict Cumberbatch als Sprecher

Es han­delt sich bei den Rail­way Mys­ter­ies um ein Hör­buch, d.h. Herr Cum­ber­batch liest die gesamten Geschicht­en alleine, also auch Wat­son und den Rest. Das ist in den ersten Minuten gewöh­nungs­bedürftig, man find­et sich aber schnell hinein – auch wenn der größte Teil des Textes natür­lich Wat­son zuste­ht, denn er ist ja schließlich der Erzäh­ler — wenn auch nicht in Blog­form 😉 Mar­tin Free­man wäre also dur­chaus eine Option gewe­sen, allerd­ings ist Bene­dict natür­lich von der Idee her die bessere Wahl.

Der Leses­til Cum­ber­batchs ist gut, man weiß ja, dass er ein guter Schaus­piel­er ist. Er liest die Geschicht­en mit leicht verteil­ten Rollen, lehnt sich dabei allerd­ings nicht weit aus dem Fen­ster und unter­schei­det nur grob, ohne groß mit verteil­ten Rollen zu lesen. Macht aber nichts, da die Erzäh­lung ja größ­ten­teils in den Hän­den ein­er Per­son (Wat­son) liegt.

John Taylor als Autor

John Tay­lor ist ein ehe­ma­liger BBC-Radio-Pro­duzent und als solch­er auch ein guter Autor. Wenn ich es nicht gewusst hätte, wäre ich davon aus­ge­gan­gen, dass diese Geschicht­en wirk­lich in ein­er Zed­ern­holz-Schachtel wieder­ent­deckt wur­den, nicht der von John Wat­son aber doch von Arthur Conan Doyle. Ich bin kein Lin­guist, habe in meinem Leben aber einige Sher­lock-Holmes-Geschicht­en gele­sen und gehört. Mir würde ohne Vor­wis­sen kein Unter­schied zum Orig­i­nal auf­fall­en.

Das Fazit zu den “Rediscovered Railway Mysteries”

Sehr schön geeignet, um nach dem Ende der Serie “Sher­lock” noch ein biss­chen in Nos­tal­gie zu schwel­gen – aber nicht nur. Die Geschicht­en sind rund, trans­portieren die typ­is­che Atmo­sphäre und es macht Spaß sie zu hören.

Ein beson­deres Schmankerl ist, dass Bene­dict Cum­ber­batch das Hör­buch als YouTube-File kosten­los zur all­ge­meinen Ver­fü­gung stellt – mit der Ein­schränkung, dass das Werk alle 10 Minuten durch Wer­bung unter­brochen wird. Aber gut, alles hat eben seinen Preis!

Ich wün­sche euch viel Spaß im vik­to­ri­an­is­chen Lon­don,
Euer Hör­buch­fre­und

 

 

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