Eine kleine Geschichte der FU Berlin von Prof. Dr. Wolfgang Wippermann

Logo Kleine Geschichte der FU_275pixelDie Freie Universität Berlin blickt auf rund sechzig Jahre einer wechselvollen Geschichte zurück.

1948 gemeinsam von Studenten und Dozenten gegründet, sollte die Freie Universität eine Reform-Universität sein.

Unter dem Siegel von Freiheit, Gerechtigkeit und Wahrheit  wollte man demokratischen Bürgergeist entwickeln und sich damit von traditionellen Hochschulstrukturen abheben. Geprägt von freiheitlichem Denken, der Studentenbewegung, Streiks, studentischer Mitsprache ist die Freie Universität ein besonderer politischer Ort in der Deutschland.

Der Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der FU, Wolfgang Wippermann, erzählt von der Gründung der Universität im West-Berlin der Blockadezeit über die wilde Zeit der 68er bis zur Exzellenz-Universität in der wiedervereinten Bundeshauptstadt. Doch inwieweit haben sich die Träume der Gründer von einer wahrlich „freien“ Universität tatsächlich erfüllt? Herr Wippermann gibt in diesem spannenden Hörbuch Antwort.

Die „Kleine Geschichte der FU Berlin“ erscheint im September 2009.

Corvus Corax als Begleitmusik

berliner hoerspiele logo mit textWir sind gerade in Verhandlungen mit Jordon von Corvus Corax, es dreht sich um Musik zum Spectaculum Mundi Medievalis.

Wir sind guter Dinge, dass wir Jordon – ein alter Geschichtskommilitone von mir und selbst auch gern gesehener Zuhörer diverser Warnatsch-Seminare an der TU – dazu bekommen, zusammen mit einem ehemaligen Corvus-Corax-Mitglied die musikalische Untermalung der CDs zu übernehmen.

Wir sind gespannt und begeistert ob der Optionen, das ist formidabel, das werden wir uns vom Mund absparen, das muss sein!!!

Euer Sir Charles Lytton

Weihnachtsbilder von Dr. Thomas Blisniewski

Cover Weihnachtsbilder

Weihnachten ist nach Ostern das höchst Fest im christlichen Kalender und so ist die Geburt Jesu seit dem frühen Mittelalter eines der beliebtesten und bekanntesten Themen der Kunstgeschichte. In diesem Hörbuch stellt der Kunsthistoriker Dr. Thomas Blisniewski eine Auswahl aus der Sammlung der Berliner Gemäldegalerie vor.

Weihnachtsbilder – Inhalte, Bedeutungen, Funktionen
erläutert und gelesen von Dr. Thomas Blisniewski

Im Neuen Testament berichten nur die Evangelisten Matthäus und Lukas von der Geburt Jesu Christi. Steht bei Matthäus vor allem die Genealogie Jesu im Zentrum des Interesses, so schildert Lukas die Umstände der Geburt etwas genauer. Aber er erwähnt nur sehr wenige Details, die einem bildenden Künstler nützlich sind: Maria, Joseph, das Kind, die Windeln, die Krippe, die Hirten.

Wo aber stand die Krippe? Und was hat es mit Ochs und Esel auf sich, die bei Lukas und Matthäus nicht erwähnt werden? Hinweise und Anregungen dazu bezogen die Maler weniger aus den beiden biblischen Berichten, als aus den apokryphen Evangelien; Texten also, die keinen Eingang in den Kanon des Neuen Testamentes gefunden haben, aber dennoch intensiv gelesen wurden. Hinzu kommen noch Schilderungen von Visionen der Christgeburt, wie sie etwa Brigitta von Schweden († 1373) im Heiligen Land erleben durfte.

In diesem Hörbuch werden Inhalte, Bedeutungen und Funktionen dieser Bilder erläutert.

Der Autor, Dr. Thomas Blisniewski, ist Kunsthistoriker an der Universität zu Köln und Lehrbeauftragter für Kunstgeschichte an weiteren Hochschulen. Er setzt sich in Forschung und Lehre vor allem mit ikonographischen und funktionalen Aspekten von Kunstwerken – besonders des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit – auseinander.

Erscheinungstermin: September 2009

Spectaculum Mundi Medievalis von Dr. Stephan Warnatsch

Spectaculum - Cover_275pixel
Das Spectaculum Mundi Medievalis – das Schauspiel der mittelalterlichen Welt, schlägt mit einer exemplarischen Auswahl erhellender und unterhaltsamer Quellentexte begleitet von sachkundigen Erläuterungen einen lockeren Bogen über die mittelalterliche Lebenswelt.

Von der Wiege bis zur Bahre bringt uns Stephan Warnatsch Alltag und Realität des europäischen Mittelalters nahe.

Geburt und Kindheit, Stadt und Land, Religion und Aberglaube, Krieg, Krankheit und Tod – das sind nur einige der Kapitel, in denen der promovierte Historiker das lebendige Bild einer Epoche zeichnet, die uns viel näher ist, als wir oft meinen.
Nebenbei bieten seine Ausführungen selbstironische Einblicke in die Methodik der Geschichtswissenschaft.

Ein für interessierte Laien und Fachleute gleichermaßen vergnüglicher Ausflug in vergangene Zeiten.

Erscheinungstermin: September 2009

Studioreif

berliner hoerspiele logo mit text

Liebe Leser,

diese Woche waren nun Sprecher 2 und 3 im Studio: am Mittwoch beehrte uns Dr. Stephan Warnatsch. Eigentlich sollte es nur eine Vorbesprechung sein, wir sind dann aber gleich ins Studio gegangen und haben in größter Hitze und Schwüle 17 Seiten Text vom Spectaculum Mundi Medievalis eingelesen – wobei ich weniger gelesen habe, als unbeteiligt daneben gesessen habe, mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht.
War perfekt! Nebenbei blätterte ich noch im neusten Comic von Stephan Warnatsch, Bridges, über die Luftbrücke. Schaut einfach mal bei Warnuts Entertainment vorbei. Was man als Lehrer so alles können muss heutzutage … 😉

Dann, am Freitag, war Dr. Thomas Blisniewski bei den berliner hörspielen. Leider weile ich zur Zeit wieder in London und konnte dem Aufnahmeerlebnis nicht beiwohnen.  Aber ich durfte schon in den ersten Grobschnitt der Weihnachtsbilder hineinhören. Gelungen, kann ich nur sagen, klasse! Also wenn ihr noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, das ist es!

Prof. Dr. Wolfgang Wippermann hatte ja die erste Version seiner Geschichte der FU Berlin schon letzten Monat eingesprochen, da sitze ich gerade dran und wähle O-Töne aus. Allein das ein Erlebnis, schön gesprochen hat man damals in den 50ern.

Also wir arbeiten mit Hochdruck daran, euch im September auch alle Hörbücher in höchster Qualität – das ist unser Anspruch, unter dem nichts geht – zu liefern.

Abboniert am besten den Newsletter, dann seid ihr immer auf dem Laufenden!

Euer Sir Charles Lytton

Was ist die Edition Wissenschaft der berliner hörspiele?

Logo berhoe klHörbücher selber machen

Vier ambitionierte Freigeister, Dr. Judith Hahn, Ingo Fried, Martin Schaffert und meine Wenigkeit haben sich durch günstige Umstände zusammengefunden, um endlich (!) ordentliche Geschichtshörbücher zu produzieren.

Ingo stellt mit den berliner hörspielen das Studio und den Verlag, Judith das Fachwissen und die Kontakte, Martin das Sprachgefühl und ich die Erfahrung in Marketing und Vertrieb. Das ist natürlich verkürzt, jeder hat mehr Talente und im Endeffekt überschneidet sich alles, aber grundsätzlich geht das so in die Richtung.

Aber jetzt: was machen wir überhaupt?

Geschichtshörbücher, gelesen und geschrieben von Professoren und Doktoren 😉 Also der Fachmann soll selbst ran, nicht irgendein Schauspieler, der jedes lateinische Zitat verhunzt. Wir haben eine ganze Reihe guter Professoren an der Hand, die auch interessant lesen können.

Zusätzlich können wir über die berliner hörspiele auf ein Studio mit bester Tontechnik zurückgreifen, was besseres gibt’s in Deutschland nicht!

Warum hier im Blog?

Ich finde die Entwicklung unseres Projekt faszinierend. Lange haben wir gebraucht, um jetzt endlich produktionsreif zu sein. An unseren Erfahrungen möchte ich euch gerne teilhaben lassen. Vielleicht lest ihr aus Neugier, vielleicht nehmt ihr etwas für eure eigenen Projekte mit.

Schreibt mir, was euch zur Hörspielproduktion einfällt, Fragen, Ideen, einfach kommentieren!

Und nun, viel Spaß auf meinem Blog,
Euer Sir Charles Lytton

Die Idee

Logo berhoe klUm euch auf den aktuellen Stand zum Start des Hörbuchfreundes zu bringen, veröffentliche ich einige kurze Geschichten über den Verlauf unseres Projekts:

Die Idee
Am Anfang stand meine Enddeckung der Teaching Company, eines amerikanischen Verlags für wissenschaftliche Hörbücher. Die veröffentlichen ganze Kurse angesehener Professoren zu vielen Themen mit einem großen Schwerpunkt auf der Geschichte.

Da ich irgendwann mal wegen zuviel Freizeit angefangen hatte, Geschichte zu studieren, stieß ich dann auch auf die Teaching Company. Deren Konzept überzeugte mich von Anfang an, ich war begeistert.

Das Attentat in der Geschichte
… ist nichts gefährliches, nur ein Buch von Alexander Demandt, einem der geschichtlichen Geistesgrößen an der FU Berlin. Dieses Buch ist ein Sammelband spannender Attentate in der Geschichte (Julius Caesar, Thomas Becket, Kennedy, Sadat etc.), alles in kurzen, 20-30 Seiten langen Artikeln.

Ich dachte mir: Mensch, das kann man doch fast so einlesen. Naja, geht natürlich nicht so einfach, aber die Idee war geboren.

Alte Bekannte
So etwa 2003 oder 2004 traf ich dann auf einem Gründertreffen Ingo Fried, einen guten Freund meiner Exfreundin. Er hatte gerade einen Verlag gegründet, eben die berliner hörspiele.  Ich sprach ihn natürlich auf die Möglichkeiten von Geschichtshörbüchern an, er war begeistert – dann hatten wir aber beide keine Zeit mehr.

Nun geschah für etwa 3 Jahre nichts mehr.

Interssiert? Lest weiter bei „Der Anstoß“, in dem es nicht um Fußball geht 😉

Der Anstoß

Logo berhoe klUm euch auf den aktuellen Stand zum Start des Hörbuchfreundes zu bringen, veröffentliche ich einige kurze Geschichten über den Verlauf unseres Projekts:

Der Anstoß
Nachdem die Idee, Geschichtshörbücher zu produzieren, drei lange Jahre unbearbeitet geblieben war, traf ich 2007 auf der Vernisage eines befreundeten Fotografen im Sprengellabor Judith, die gerade dabei war, ihre Promotion in Geschichte fertigzuschreiben.

Ihr kam ich natürlich sofort mit meiner Idee, und sie war auch sofort Feuer und Flamme.

Berufsperspektiven für Geschichtler
Gleichzeitig überlegte Martin, den ich vom Geschichtsstudium her kannte, was man denn so beruflich mit einem fertigen Geschichtsstudium anfangen könnte. Nun ja, grundsätzlich nichts, wenn man nicht selbst was macht.

Da kam natürlich die Idee auf, Judith, Martin und mich zusammenzuschmeißen, zumal Martin ein gutes Sprachgefühl hat, ideal für einen Redakteur.

Tonstudio
Als nächstes zogen wir noch Ingo hinzu, der mit seinem Tonstudio und Verlag die Branche natürlich kannte und auch gerne neue Ideen aufnehmen wollte.
So stand dann unser Team aus den vier Leuten, die heute auch noch dabei sind.

Bis zur Veröffentlichung eines Hörbuch war es zu diesem Zeitpunkt aber noch ein ungeahnt weiter Weg, wir mussten zu Langstreckenläufern werden!

Immer noch dabei? Fragen? Über die Probleme, die wir hatten – und haben – lest ihr in „Hinternisse“!

Euer Sir Charles Lytton.

Hindernisse

Logo berhoe klUm euch auf den aktuellen Stand zum Start des Hörbuchfreundes zu bringen, veröffentliche ich einige kurze Geschichten über den Verlauf unseres Projekts:

Hindernisse
Nun, da wir uns zu viert zusammengefunden hatten, gingen wir daran, Professoren und Dozenten mit Entertainerqualitäten zu kontaktieren, die wir aus unserem Uni-Umfeld kannten.
Die Damen und Herren zeigten sich auch interessiert, jedoch warteten die meisten mit völlig obskuren Themen auf, die wir auf keinen Fall verkauft bekommen würden.

Wir planten also einen Strategiewechsel: Ideen vorgeben oder ein Hörbuch zu einer konkreten Vorlesung vorschlagen. Damit kamen wir schon weiter

Die Angst des Autors vor dem leeren Blatt
Nun, auch der Hörtext will geschrieben werden, und da stießen wir auf die nächsten Probleme: wir wollten etwas herstellen, was so vorher nicht oder nur ganz wenig existierte. Wir waren überzeugt, dass dies den Professoren einen angenehmen Freiraum geben würde. Aber denkste, die Professoren brachten nichts zu Stande. Ein Hörbuchtext ist im Endeffekt ein Essay, das ein Prof zu seinem Lieblingsthema schreiben kann, ohne Fußnoten zu finden oder Fachaufsätze zu wälzen, zumal die Zielgruppe ja auch keine akademischen Weihen besitzen sollte.

Aber Neuland scheint sich doch schwierig zu gestalten. Wir bekamen trotz vieler Nachfragen keine Hörtexte.

Die Lösung
Diese Hürde konnten wir nur überwinden, indem wir weiter fragten und irgendwann endlich unsere innovativen und begeisterten Autoren gefunden hatten.

Nun hoffen wir natürlich, dass sich nach der Veröffentlichung eine Sogwirkung einstellen wird und die anderen nachziehen – ich werde berichten.

Die ersten Hörbücher
Nun haben wir also drei Hörbücher, von denen die Autoren schon im Studio waren oder diesen Monat erste Aufnahmen machen werden:

  • Prof. Wolfgang Wippermann: Kleine Geschichte der Freien Universität,
  • Dr. Stephan Warnatsch: Spectaculum Mundi Medievalis – das Schauspiel der mittelalterlichen Welt und
  • Dr. Thomas Blisniewski: Weihnachtsbilder – Inhalte, Bedeutungen und Funktionen.

Die Teile, die schon eingesprochen oder geschrieben sind, begeistern mich auf der Stelle, lassen wir uns also überraschen, ob ich da den Mainstreamgeschmack teile 🙂

Euer Sir Charles Lytton