Der Hörbuchfreund

Das Ende ist gekommen: der letzte Mark Brandis

Der Pandora-Zwischenfall – das letzte Mark-Brandis-Abenteuer ist erschienen!

Mark Brandis: der Pandora-Zwischenfall

Nun ist es also soweit, alle Mark-Brandis-Bücher sind vertont, alle Geschichten erzählt. Wir werden uns anderen Helden und anderen Hörbüchern zuwenden müssen – oder uns die Mark Brandis Raumkadett-Serie anhören, vielleicht auch die Heliosphere 2265-Serie.

Der Inhalt des Hörspiels

Mark Brandis wird als Commander auf eine Raumstation geschickt, auf der gezüchtete Menschen auf den Weg in die Weiten des Alls vorbereitet werden, sie sollen dafür ausgebildet werden, den Erstkontakt mit fremden Rassen herzustellen.

Natürlich wird Mark Brandis nicht einfach so Commander einer Raumstation, er soll natürlich die Kastanien aus dem Feuer holen: zwei der „Astraliden“ genannten Kunstmenschen sind gestorben. Zuerst sieht alles ganz ruhig aus, aber dann…

Die Produktion

Wie immer: alles hervorragend, Sounddesign, Sprecher, Produktion etc. gefällt dem Ohr. Das Drehbuch ist manchmal etwas holprig, ich denke, das liegt aber eher an der Vorlage.
Zusammenfassend lässt sich sagen: man stellt mal wieder fest, dass es leichter ist zu kritisieren als zu loben, dann fallen einem einfach mehr Worte ein 😉

Fazit

Wir haben wieder ein schönes Hörbuch vor uns liegen, das ich gerne gehört habe. Inhaltlich wirkt das Hörbuch zwar etwas unmotiviert – ich war mir am Anfang nicht mal sicher, ob die Vorlage wirklich von Nikolai von Michalewsky geschrieben wurde. Während es bei den vorangegangenen Büchern um die Weltrettung oder Verschwörungen ging, ist der Hammer hier sehr tief gehängt (ohne mehr verraten zu wollen). Auf einer zweiten Ebene geht es um die Gefühlsfähigkeit der Kunstmenschen, die in erwachsenen Körpern geboren werden, aber eben noch Kinder sind. Auch dies natürlich ein typisches Thema von Mark Brandis, allerdings etwas unbeholfen gelöst. Ich weiß nicht, ob das an der Vorlage liegt oder ob das nur im Hörspiel so gelöst wurde, ich hätte mir da eine differenziertere Auseinandersetzung mit der Problematik gewünscht. Aber das tut dem Hörvergnügen keinen Abbruch.

Insgesamt lässt sich deshalb sagen: dieses Hörspiel ist ein absolutes Muss, wegen der insgesamten Qualität als auch wegen der Bedeutung als letztes Hörspiel der Reihe. Ohne den „Pandora Zwischenfall“ wäre die Mark-Brandis-Reihe eben nicht vollständig, das wäre quasi akustischer Coitus Interruptus 😉


 

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