Heliosphere 2265 – Das dunkle Fragment

Cover: Heliosphere 2265

Heliosphere 2265 – das dunkle Fragment

Mit „Heliosphere 2265 – das dunkle Fragment“ startet die neue Hörspielserie, produziert von Interplanar. Angelegt als Space Opera irgendwo zwischen Star Trek, Mark Brandis und Raumpatrouille Orion hat mich der erste Teil auf Anhieb überzeugt. Gut angelegte Charaktere, eine stringente Handlung, die auch als Hörspiel übersichtlich bleibt, stimmungsvolle Musik, super Sounddesign. So ist „Das dunkle Fragment“ ein Hörgenuss vom Feinsten.

Wertung: ***** (5 Sterne)
Label: Greenlight Press (Tonpool)
Produktion: Interplanar
Regie: Balthasar v. Weymarn
Buch: Andreas Suchanek
Sounddesign, Musik & Produktion: Jochim-C. Redeker

Aufnahme: Henrik Cordes, Dennis Schmidkunz
Tonschnitt: Tommi Schneefuß
Studio: Sound of Snow, Berlin
Sprecher: Thomas Schmuckert, Wanja Gerick, Anke Reitzenstein, Joachim Kerzel, Christin Marquitan, Sarah Alles, Romanus Fuhrmann, Tobias Kluckert, Manja Doering, Debora Weigert, Daniel Claus, Sebastian Fitzner, Andrea Aust, Joachim-C. Redeker, Johannes Avenarius, Uve Teschner, Thomas Nero Wolf, Anja Jaramillo, Leyla Rohrbeck
Artwork: Arndt Drechsler
Eine Hörspiel-CD, 59 Minuten

Das Hörspiel

Jayden Cross übernimmt das Kommando des neuen Sternenkreuzers Hyperion, das mit einem neuartigen Antrieb und der besten Bewaffnung ausgestattete Schiff der Solaren Union.
Die erste Mission ist eine Rettungsmission und führt in einen Konflikt mit den Palliden einer außerirdischen Rasse, mit denen seit 90 Jahren ein Friedensvertrag besteht. Doch Konflikte lauern nicht nur im Weltraum, auch auf der Erde gibt es widerstreitende Kräfte, die die Missionen des Kreuzers unter Jayden Cross in Gefahr bringen können, manche vordergründiger, andere sinister. Durch all diese muss sich Jayden manövrieren, und das zu allem Übel noch mit einer Besatzung, die aus politischen Erwägungen zusammengestellt wurde.

Das Hörspiel basiert auf der gleichnamigen eBook- und Taschenbuchserie von Andreas Suchanek, die auch in Buchstabenform recht gute Kritiken bekommen hat.

Die Produktion

Wie wir es aus den Mark-Brandis-Produktionen von Interplanar kennen, ist hier ein hochkarätiges Team an Werk, so dass Sound, Musik und Sprecher natürlich stimmen – da braucht man gar nix weiter zu zu sagen.
Was allerdings besonderse Erwähnung verdient, ist der Aufbau des ersten Hörspiels. Das erste Hörspiel einer Serie hat immer die undankbare Aufgabe, die Hörer bei der Stange zu halten und gleichzeitig möglichst viele Hintergrundinformationen zu übermitteln: über das Universum, in dem das Hörspiel handelt, über die Hauptsituation, die Politik, die aktuelle Mission und es muss den Weg für weitere Folgen bereiten. Dies ist bei Hyperion 2265 ausgesprochen gut gelungen, besser z.B. als bei Mark Brandis selbst.

Einziger Wermutstropfen, aber das ist nur mein persönlicher Geschmack: ich hätte mir eine andere Besetzung der Captain-Rolle gewünscht. Das Bild, das sich bei mir von einem Captain festgesetzt hat (Kirk, Picard, Brandis, Allister), ist eher das eines älteren Draufgängers, evtl. mit rauchiger Stimme, aber das ist meine ganz persönliche Meinung und darüber kann man leicht hinwegsehen 😉

Fazit

Für mich als ausgesprochenen SciFi-Fan ist die CD bestes Audio-Futter. Zwischen Star Trek, Mark Brandis und Raumpatrouille ist alles dabei, was eine Space Opera so braucht: vom ersten Moment an fesselnd. Allerdings könnte sich die Serie inhaltlich auch noch in eine andere, düsterere Richtung entwickeln, weg von der Space Opera, Dark SciFi quasi. Ich bin also gespannt wie es weitergeht, die Andeutungen am Ende der CD machen mich neugierig und Hunger auf mehr. Ich werde weiter berichten!

Viel Spaß beim Hören,
Euer Hörbuchfreund

PS: Auf der CD gibt es als Bonusmaterial noch den Roman als eBook und das Artwork! Und einen Blick ins Booklet würde ich euch auch empfehlen, am besten vor dem Hören – liebevoll gemacht und Namen und Portraits aller handelnden Personen machen das Folgen leichter.

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4 Gedanken zu „Heliosphere 2265 – Das dunkle Fragment

  1. SciFi, Raumschiffe und Arterfakte die Ungesund sind. Hört sich für mich nach nem Klon von den Anime Filmen Dead Space an.
    Die Anakin Skywalker Stimme ist schlecht gewählt, man hat Star Wars vor den Augen. Dicker Minuspunkt.

  2. Hallo Falk,
    Dead Space klingt nach nem spannenden Anime, werd ich mal ‚reinschauen. Und dass Ideen gerne von Anime-Filmen geklaut werden, hat man ja auch bei „Pacific Rim“ gesehen.
    Hab Star Wars auf englisch gesehen, deshalb hat mich die Stimme nicht gestört bzw. nur in dem Sinne, dass mE der Sprecher zu jung klingt.
    Dank dir für deinen Kommentar,
    Dietmar

  3. Gern geschehen.
    Aber um ehrlich zu sein, im Moment haut mich der erste und Zweite Teil noch nicht so vom Hocler.
    Bei Mark Brandis gab es mehr in den Ersten beiden Folgen wo ich sagen konnte, da bleibe ich bei.
    Hier ist das noch nicht der Fall.

  4. Pingback: Das Ende ist gekommen: der letzte Mark Brandis | Der Hörbuchfreund

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