Ich schreib dir morgen wieder

Tamara, ein junges Mädchen aus reichem Elternhaus, muss nach dem Selbstmord ihres Vaters zusammen mit ihrer Mutter auf´s Land ziehen. Von allen missverstanden und alleingelassen, sucht sie Ablenkung in einer mobilen Bibliothek und findet dort neben einem neuen Freund auch ein magisches Tagebuch, das ihr Leben verändern wird.
Ich schreib dir morgen wieder

  • Wertung: ****
  • Hörbuch
  • Autor: Cecelia Ahern
  • Sprecher: Josefine Preuss
  • Länge: 5 Stunden 19 Minuten (gekürzt)
  • Verlag: Argon Verlag Berlin (2010)

 

Inhalt des Hörbuchs
Nach dem Selbstmord ihres Vaters muss Tamara, eine junge Schülerin aus Dublin, zusammen mit ihrer Mutter ihr altes Leben verlassen und zu Verwandten auf´s Land ziehen. Hier gibt es nicht viel Aufregendes für das Mädchen zu erleben, nur die alte ausgebrannte Ruine des nahegelegenen Schlosses zieht ihre Aufmerksamkeit auf sich. Gelangweilt entschließt sich Tamara, ein Buch in der mobilen Bibliothek auszuleihen, die eines Tages vor ihrer Tür parkt. Hier findet sie ein Tagebuch, das sich als magisch herausstellt. Die Einträge in diesem Tagebuch stammen von Tamara selbst, jedoch immer datiert auf den nächsten Tag.

Auf diese Weise erfährt Tamara täglich, was am kommenden Tag passieren würde und versucht, auf das Geschehen Einfluss zu nehmen. Durch ihre kleinen Abenteuer lernt Tamara nicht nur besondere Menschen kennen, sondern lernt viel über die Familiengeschichte und ihre eigenen Wurzeln.

Spannungsgrad des Buches
Ich habe bereits einige Bücher von Cecelia Ahern gelesen, auch ihren wohl bekanntesten Roman „P.S. Ich liebe dich“. Da ich die Geschichten bisher sehr schön fand und die Bücher buchstäblich verschlungen habe, war ich auf „Ich schreib dir morgen wieder“ sehr gespannt.

Also fing ich voller Vorfreude an, dieses Buch zu hören. Leider musste ich schnell einsehen, dass es doch nicht so spannend bzw. tragisch geschrieben war, wie ich es erwartet hatte. Im Gegenteil hat sich die Geschichte anfangs nur langsam und langatmig aufgebaut. Erst nach ca. zwei Stunden war ich in der Geschichte so tief drin, dass ich das Buch in einem Stück zu Ende hören wollte.
Denn je mehr ich mich in den Charakter und die Sichtweise der kleinen Tamara hineinversetzen konnte, desto spannender erschienen mir Ihre Erlebnisse. Besonders wichtig war mir dabei, dass diese Erlebnisse keinesfalls vorhersehbar waren, sondern so geschaffen, dass ich bis zum Schluss das Ende nicht vorhersehen konnte.

Fazit
Wer gerne leichte Literatur-Kost hört, ohne eine tiefgehende Liebesgeschichte oder anspruchsvolle Dialoge zu erwarten, für den ist dieses Buch absolut geeignet. Die Charaktere sind einzigartig, die Schauplätze wunderschön beschrieben. Und das Wichtigste: wenn du einmal in der Geschichte drin bist, nimmt sie dich ein und lässt dich nicht mehr los. Alles in allem also ein schönes und empfehlenswertes Buch, aber nicht das Beste von Cecelia Ahern.

Anna

 

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