Artemis Fowl – Der Geheimcode von Eoin Colfer, gelesen von Rufus Beck

Cover: Artemis Fowl - Der GeheimcodeAls ich die ersten beiden Bücher gelesen habe, passte es noch. Jetzt, mit dem dritten, verliert die Serie die Synchronisation mit der Zeit.

* Hörbuch
* Sprecher: Rufus Beck (verteilte Rollen)
* Anzahl CDs: 5 (gekürzte Fassung)
* Verlag: cbj audio, 2003
* Wertung: *

Das Hörbuch
Werte Leser, leider habe ich in zwei Anläufen nicht mehr als die erste CD geschafft. Das Problem ist: die Story funktioniert nicht mehr. Als Eoin Colfer das Buch 2003 schrieb, waren die technischen Angaben auf der Höhe der Zeit. Nun, 6 Jahre später, liest bzw. hört sich das Buch an wie ein Buck-Rogers-Film aus den Siebzigern. Wobei dort, anders als bei Artemis Fowl, die Technik nicht so im Mittelpunkt steht.
Leider ist es ja gerade die Technik, durch der sich Eoin Colfer damals von Harry Potter abhob. Und damals hat das auch noch funktioniert. Die ersten beiden Artemis-Fowl-Bücher habe ich verschlungen, dann eine Pause eingelegt – großer Fehler. Während ich nun die Harry-Potter-CDs immer wieder gerne zur Hand nehme und hineinhöre, funktioniert das bei Artemis Fowl nicht.
Nun ja, ich bin auch nicht wenig technik-affin, daran mag es liegen, dass ich frustriert ausblende. Aber generell: das zeitlose Element fehlt einfach. Das ist grundsätzlich nicht schlimm, nur muss man solche Bücher vor Ablauf des MHD hören.

Der Sprecher
Was gibt es zu Rufus Beck noch zu sagen? Jeder kennt ihn und hat sich auch schon seine Meinung gebildet. Dem gibt es auch dieses Hörbuch betreffend nichts hinzuzufügen, außer dass ich nicht unbedingt ein Fan von Rufus Beck bin. Aber er ist unleugbar ein wirklich guter Schauspieler.

Fazit
Einen Stern gebe ich dem „Geheimcode“ wegen Rufus Beck, sonst gibt es nichts fesselndes an dieser CD. Abgehakt.

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