Der Heilige der letzten Tage von Dr. Stephan Warnatsch — unbedingte Kaufempfehlung!

Gelungener Start einer fesselnden Hörbuch-Serie!

Cover: Der Heilige der letzten Tage

Der Heilige der let­zten Tage

Der Heilige der let­zten Tage ist eine ner­ve­naufreibend span­nende Jet­ztzeit-Fan­ta­sy-Mys­tery-Erzäh­lung, die sich irgend­wo zwis­chen Ter­ry Pratch­etts & Neil Gaimans Roman „Good Omens“ und Kevin Smiths Film „Dog­ma“ bewegt. Ver­bun­den mit dem ver­schnörkel­ten, vielle­icht vik­to­ri­an­isch zu nen­nen­den Sprach- und Schreib­stil Stephan War­natschs ein hörenswertes Meis­ter­w­erk.

  • Bew­er­tung: ****** (6 von 5 Ster­nen)
  • Die tech­nis­che Seite: Ingo Fried
  • Ver­lag: berlin­er hör­spiele
  • Sprech­er: Stephan War­natsch

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Andreas Puchebuhr: Schweinzeit – Die Wende, Heavy Metal und eine gehörige Portion Humor

Schweinzeit CoverSchweinzeit ist ein Rohdia­mant, der meine Erwartun­gen schon in den ersten Minuten des Hörens weit übertrof­fen hat. Die Sto­ry fes­selt und der Humor trifft voll ins Schwarze: Nor­bert das Stasi-Schwein rockt sie wirk­lich alle.

  • Wer­tung: ***** (5 Sterne)
  • Autor: Andreas Puchebuhr
  • Ver­lag & Pro­duk­tion: Ingo Fried – berlin­er hör­spiele
    Hör­buch
  • Länge: 4h 15min
  • Down­load bei Ama­zon

Schweinzeit – ein feines Hörbuch

Der Roman ist defin­i­tiv gelun­gen, es han­delt sich hier um einen dieser raren Rohdia­man­ten, auf die man heute nicht mehr so oft trifft.

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Verlosung zu Weihnachten: Weihnachtsbilder von Dr. Thomas Blisniewski

Liebe Leser,

Pünk­tlich zur Wei­h­nacht­szeit ver­lose ich unter allen Kom­mentaren und Mailschreibern wieder eine CD der “Wei­h­nachts­bilder” von Dr. Thomas Blis­niews­ki. Die „Wei­h­nachts­bilder“ erk­lären euch, was ihr auf Christ­ge­burts­bildern seht: warum ist da ein Ochs und ein Esel, wo die Bibel doch nicht von ihnen spricht? Was hat es mit dem weißen Tuch und dem Strahlenkranz auf sich, auf dem das Christkind auf bes­timmten Bildern liegt – wo doch in der Bibel ein­deutig von ein­er Krippe gere­det wird?! Antworten gibt euch Dr. Thomas Blis­niews­ki, renom­miert­er Kun­sthis­torik­er aus Köln.

Zum Rein­hören habt ihr hier zwei Hör­proben:

Hör­proben:
Track 2

Track 4

Und wenn ihr noch ein Geschenk sucht: schickt mir eine Mail und bestellt die Wei­h­nachts­bilder, ich lasse sie euch dann gegen eine Spende von 10 Euro zukom­men (inkl. Por­to) – bis Son­ntag, den 21. Dezem­ber bestellt, soll­ten sie sog­ar noch vor Wei­h­nacht­en da sein!!!

Ein fro­hes und geruh­sames Wei­h­nachts­fest,
Sir Charles

Noch schnell ein Weihnachtsgeschenk: Weihnachtsbilder von Dr. Thomas Blisniewski

Hörbuch Weihnachtsbilder von Dr Thomas Blisniewski. Liebe Hör­buch­fre­unde,

seid ihr noch auf der Suche nach einem Wei­h­nachts­geschenk für Hör­buch­fans oder aber auch Ver­wandte, die schon alles haben?
Dann seien euch die Wei­h­nachts­bilder, gele­sen und extra für’s Hören geschrieben von Dr. Thomas Blis­niews­ki, an’s Herz gelegt.

Dr. Blis­niews­ki erk­lärt uns auf der CD, warum Ochs und Esel auf allen Bildern der Christ­ge­burt vertreten sind, kom­men die doch nicht in der Bibel vor. Und warum liegt das Chris­tuskind bei manchen Bildern nicht in ein­er Krippe, obwohl das doch genau so in der Bibel ste­ht?

Dies und weit­eres Wis­senswertes erk­lärt Thomas Blis­niews­ki anhand von Bildern aus der Gemälde­ga­lerie Berlin. Diese sind natür­lich im Hand­buch abge­druckt.

Hör­probe Wei­h­nachts­bilder von und mit Dr. Thomas Blis­niews­ki:
Wei­h­nachts­bilder

Kaufen kön­nt ihr es z.B. direkt per Mail bei mir (15,- ink. Ver­sand), als Down­load bei Audi­ble und selb­stver­ständlich auch in unserem eige­nen Down­load­shop Der Lauschangriff.

Ich wün­sche euch ein Fro­hes Fest,
Euer Charles Lyt­ton

berliner hörspiele: bei Youtube ‘reinhören!

… so, liebe Welt, unser Hör­buchchan­nel bei Youtube ist jet­zt schon mit eini­gen net­ten Hör­büch­ern — naja, Teilen von ihnen — ange­füllt, so dass ihr gerne mal ‘rein­hören kön­nt.

Unter anderem find­et ihr dort 6 Teile vom Spec­tac­u­lum Mun­di Medievalis von Stephan War­natsch, 2 Teile Kleine Geschichte der Freien Uni­ver­sität von Wolf­gang Wip­per­mann und eine Hör­probe von den Wei­h­nachts­bildern von Thomas Blis­niews­ki.

Hört ‘rein, wir sind neugierig auf eure Mei­n­ung, also schreibt uns eure Kri­tiken!

Viel Spaß,
Sir Charles

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Spectaculum-Rezension auf Schwedisch… das verstehe einer ;)

Hör­spiel-Cov­er: Spec­tac­u­lum Mun­di Medievalis

… nun sind unsere CDs wirk­lich inter­na­tion­al gewor­den, wir wer­den sog­ar schon in schwedis­chen Blogs (Janar Vid­son) rezen­siert. Allerd­ings kann ich euch über den Inhalt rein gar nix sagen, mein schwedisch reicht da nicht aus 😉

Aber ich empfinde die Rezen­sion trotz­dem als Kom­pli­ment!
Einen schö­nen Start in die Woche wün­sche ich euch,

Sir Charles.

Spectaculum schafft den Durchbruch

Logo berlin­er hör­spiele

Liebe Hör­buch­fre­unde,

diese Woche kam die erste Abrech­nung von Audi­ble zu uns in den elek­tro­n­is­chen Postkas­ten. Und wir haben uns sehr gefreut: immer­hin 50 Down­loads des Spec­tac­u­lum Mun­di Medievalis hat uns die Shop­notierung im ersten Quar­tal gebracht, mehr als ich erwartet hätte 🙂

Wir haben zwar schon ver­mutet, dass das Spec­tac­u­lum gut läuft — es war zum The­ma Geschichte immer in deren Topliste — aber wer weiß schon, wie viele Down­loads in diesem Bere­ich verkauft wer­den?

Nun ja, keine Atem­pause, Geschichte wird gemacht 😉

Euer Sir Charles

berliner hörspiele bekommen Finanzierung

Liebe Welt,

die näch­sten Hör­büch­er sind gesichert! Wir haben von Oliv­er H. Herde, Geschäfts­führer des Elf und Adler Ver­lags, eine Finanzierung bekom­men, die uns die Pres­sung unser­er näch­sten CDs ermöglicht.

Oliv­er ist mir etwa seit dem Anfang meines Geschichtsstudi­ums bekan­nt, wir haben zusam­men an der TU Geschichte studiert und nun sind wir also, beim War­natsch im Sem­i­nar sitzend, ins Geschäft gekom­men. Er fand unsere Idee toll und war bere­it, mit einem nicht unbe­trächtlichen Betrag ins Risiko zu gehen, ein in Deutsch­lands Inve­storenkul­tur lei­der viel zu sel­tener Licht­blick.

Diese Finanzierung hält uns erst mal den Rück­en frei,
unseren Dank an OHH,
Sir Charles Lyt­ton

berliner hörspiele auf der Leipziger Buchmesse

Logo: Leipziger BuchmesseLiebe Leser,
die berlin­er hör­spiele haben am Fre­itag die Leipziger Buchmesse besucht und et war schön dort. Das sage ich nicht wegen der vie­len Man­gakids, die waren dann eher doch nich mein Fall 😉 (kurze Erk­lärung: während der Messe läuft ne Man­ga-Con­ven­tion, zu der viele verklei­dete 14-jährige Mäd­chen pil­gern).

Ingo sagte zwar, dass die Nachmessee­uphorie immer alles in rosarot zeich­net, aber ich bin hem­mungslos­er Opti­mist und sage: das war richtig gut und wichtig für unseren kleinen Ver­lag 😀

Nun ja, also konkret waren wir ja auf der Suche nach einem Ver­trieb, da mit unserm alten Ver­trieb die Chemie nicht stimmte oder, nee, eigentlich noch sim­pler: der Ver­trieb war in Ham­burg, wir in Berlin — Kom­mu­nika­tion­prob­leme vor­pro­gram­miert.

Auf jeden Fall haben wir schön mit Audiopool gequatscht (meine Rechtschreibko­r­rek­tur liefert mir hier: gequetscht, das scheint mir aber unl­o­gisch), die sind als Ver­trieb a) in Berlin und b) uns sym­pa­thisch aber c)  müssen wir uns da noch etwas ins Zeug leg­en, um die zu überzeu­gen. Aber wir sind guter Dinge 😉

Was sich son­st noch so ergeben hat…
Also für mich als Blog­ger hat sich dann doch noch einiges ergeben: ich habe Donate Altenburg­er ken­nen­gel­ernt, die Press­esprecherin vom Audio Ver­lag, dann noch Wolf-Dieter Fruck von Ran­dom House, Heiko Het­zel von Pega­sus Spiele, Johan­na von der Lausch­er Lounge (deren Road-Hör­spiel “Buch­sta­bier mir LKW” ich hier drin­gend rezen­sieren muss!), mit Timm Boß­mann von jok­ers (man kann uns jet­zt auch auf dem Messe­blog von jok­ers bewun­dern), Miri­am Hofheinz von Libri.de und Nor­bert Beyss von Edel.
Was sich daraus ergeben hat: ich muss drin­gend einen Hörbuch/Hörspiel-Stammtisch in Berlin organ­isieren, so viele span­nende Leute!!!

Faz­it
Ins­ge­samt kann ich sagen: Die Leipziger Buchmesse hat sich wirk­lich gelohnt für mich, der ich zwar schon lange Hör­büch­er und Hör­spiele höre, aber jet­zt erst langsam in die Szene ein­sickere. Ich bin defin­i­tiv näch­stes Jahr wieder dabei, dann aber nicht nur für einen Tag 🙂

Spectaculum-Rezension von Thorsten Wiedau

Hör­spiel-Cov­er: Spec­tac­u­lum Mun­di Medievalis

Liebe Leser,
es ist ja nun nicht das fein­ste, das eigene Werk zu loben. Und als Ver­leger des “Spec­tac­u­lum Mun­di Medievalis” von Stephan War­natsch bin ich — ob es mir gefällt oder nicht — vor­be­lastet. Mir per­sön­lich gefällt das Hör­buch, aber für Objek­tiv­ität zitiere ich lieber unab­hängige Rezensen­ten.

Bei Amazon.de gibt es inzwis­chen auch schon eine Kri­tik zum Spec­tac­u­lum, diese will ich euch nicht voren­thal­ten. Thorsten Wiedau, Top-3-Rezensent bei Ama­zon, hat sich die Mühe gemacht, in unser kleines Hör­büch­lein hineinzuhören:

5 von 5 Ster­nen.

Der vor­liegende Titel SPECTACULUM MUNDI MEDIVALIS bringt uns den All­t­ag und die Real­ität des Mit­te­lal­ters nahe. Ganz im Gegen­satz zu den Mit­te­lal­ter­festen in vie­len Deutschen Städten wird hier auf die Real­itäten der dama­li­gen Zeit ver­wiesen und zudem pro­fund das dama­lige Leben der Bürg­er und Bauern in Stadt und auf dem Land geschildert, sowie zu gesellschaftlichen wie auch men­schlichen The­men informiert. Das Hör­buch, gesprochen von Dr. Stephan War­natsch, stammt aus der Edi­tion Wis­senschaft” und wen­det sich daher an ein Pub­likum das an den dama­li­gen wirk­lichen Umstän­den der Stän­dege­sellschaft, der restrik­tiv­en Ein­flussnahme auf den Einzel­nen und den Umstän­den dama­liger Reisetätigkeit­en (erste Erkun­dun­gen von Chi­na) inter­essiert ist.

Die Box beste­hend aus drei CDs gibt zum The­ma des Mit­te­lal­ters eine umfassende Auskun­ft, allerd­ings nicht so wie man es gewohnt ist, ein wenig Gaudi­um schard­en­sis” ist zwar dabei doch im Großen und Ganzen ist es sach­lich, ana­lytisch und pro — wis­senschaftlich aufge­baut. Der Sprech­er Dr. Stephan War­natsch tendiert dazu den vorzu­tra­gen­den Stoff ein wenig lock­er­er zu gestal­ten und das macht die drei CDs damit auch wiederum hörenswert — nicht trock­en , son­dern anschaulich soll es sein, wenn er über die Stände spricht, die Moral und das Leben im All­ge­meinen.

Schon zu Beginn bekom­men wir als Zuhör­er ver­mit­telt, wie schw­er die zeitliche Begriffs­fas­sung Mit­te­lal­ter” ist und das die Men­schen in dieser Zeit sich an und für sich gar nicht so sehr von uns heute unter­schei­den.

Die immer wieder eingestreute Musik, mit­te­lal­ter­lich geprägt, stimmt uns ein auf eine Reise in eine Zeit in der es an und für sich gar nicht so düster war, in der es dur­chaus Moral und Gesetz gab und in der man sich als einzel­ner Bürg­er dur­chaus in seinen per­sön­lichen Freiräu­men bewe­gen kon­nte — halt genau so wie hier und heute.

Obwohl der Titel SPEKTACULUM MUNDI MEDIEVALIS ver­muten lassen kön­nte es wäre ein Spek­takel zu erwarten, klärt uns der Sprech­er fachkundig und nicht ohne Witz auf, das die Begriffe im Laufe der Zeit Wand­lun­gen erfahren haben, jedoch sich verkauf­stech­nisch gut ein­set­zen lassen.

Man erfährt eine ganze Menge sachkundi­ger Infor­ma­tio­nen zu ein­er Zeit die man besten­falls nur mit dunkel, düster, laten­tem Ket­zer­tum und ein­er Menge Kriege gle­ichzuset­zen ver­mag. Ob es die Rolle der Frau im Mit­te­lal­ter war, die Stel­lung der Kirche oder die Obrigkeit — inner­halb des Hör­buch­es wird anhand von Orig­i­nalquellen eine ganze Menge Wis­sen sachgerecht und häp­pchen­weise auf­bere­it­et — es macht Spaß hier zuzuhören!

Zum The­ma des Mit­te­lal­ters lassen sich also tat­säch­lich noch sehr gewinnbrin­gend Infor­ma­tio­nen erhal­ten, auch wenn man nicht ger­ade ein geschichtswis­senschaftlich­es Studi­um andenkt. Für Laien wie auch inter­essiertes Fach­pub­likum gle­icher­maßen von Bedeu­tung und so auf­bere­it­et, dass alle es ver­ste­hen kön­nen und gerne zuhören — was will man mehr von einem guten Sach­hör­buch.

Im Übri­gen freue ich mich bere­its jet­zt auf den zweit­en Teil mit noch mehr guten Infor­ma­tio­nen zum Mit­te­lal­ter.

Sehr empfehlenswert!”

Meinen Dank an den Rezensen­ten,
Euer Sir Charles

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Der Hörbuchfreund beteiligt sich an der Aktion “Mehr Bildung in Blogs”

Liebe Welt,
Melanie von Literatenmelu.de hat die Aktion “Mehr Bil­dung in Blogs” ges­tartet. Als Lit­er­atur­blog­ger finde ich es toll und richtig, die Bil­dungs­de­bat­te auch in Blogs fortzuführen. Ich habe mich deshalb an der Aktion beteiligt, indem ich 2 CDs unseres Ver­lags als Gewinn ges­tiftet habe, näm­lich 1x “Spec­tac­u­lum mun­di medievalis” von Dr. Stephan War­natsch und “Wei­h­nachts­bilder” von Dr. Thomas Blis­niews­ki.

mehrbildunginblogs

Die Aktion
Melanie hat, um die Blog­welt einzu­binden, ein paar Fra­gen zum The­ma Schule und Bil­dung for­muliert. Diese sollen und wollen wir Blog­ger nun beant­worten:

1.) Woran erin­nerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurück­denkst?
2.) Welche Medi­en hast Du im Unter­richt ken­nen­gel­ernt und auch selb­st genutzt?
3.) Welche Möglichkeit­en siehst Du, die Lehreraus­bil­dung zu verbessern?
4.) Was hältst Du davon, Blogs, Wikis, Pod­casts etc. im Unter­richt einzuset­zen?
5.) Kön­nen Online-Ange­bote die herkömm­liche Nach­hil­fe sin­nvoll ergänzen oder sog­ar erset­zen?

Nun, dann werde ich die Fra­gen doch mal beant­worten:

Woran erin­nerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurück­denkst?
Ehrlich gesagt, habe ich nur wenig konkrete Erin­nerun­gen an meine Schulzeit. Ist lange her und ich lebe extrem stark in der Gegen­wart. Die Uni ist sehr viel stärk­er hän­genge­blieben. Ok, das ist auch ‘ne Aus­sage: Schule war nicht wirk­lich wert, sich an sie zu erin­nern. Jeden­falls nicht an die Schul­stun­den 😉

Welche Medi­en hast Du im Unter­richt ken­nen­gel­ernt und auch selb­st genutzt?
Nun, lange ist’s her. Bei uns gab’s noch keine Beam­er, wir hat­ten Over­head-Pro­jek­toren und sog­ar noch diese mit nach Marzi­pan riechen­dem Lösungsmit­tel abge­zo­ge­nen Kopi­en, im Erd­kun­de­un­ter­richt gab es einen Karten­stem­pel von Deutsch­land, auf dem wir Flüsse benen­nen mussten. Also Medi­en im heuti­gen Sinne? Außer Büch­ern und Wand­karten eigentlich nix.

Welche Möglichkeit­en siehst Du, die Lehreraus­bil­dung zu verbessern?
Nun, ehrlich gesagt bin ich über­rascht: es gibt ca. 13,5 Prozent Lehrer/innen und Päd­a­gogen im Bun­destag (aktuelle Sta­tis­tik: let­zte Wahlpe­ri­ode), wahrschein­lich eben­so in den Län­der­par­la­menten. Was ich dann nicht ver­ste­he ist, dass die Lehreraus­bil­dung nicht bess­er ist, wo doch so viele Lob­by­is­ten in der Leg­isla­tive sitzen?!
Eine Sache, die ich aber anmerken will: es gibt viele Refor­men und viel Reformwillen. Nicht alles wird gut sein, das ist dem objek­tiv­en Betra­chter sofort klar, denn  es geht um prog­nos­tizierte Ergeb­nisse. Und wie schon Yogi Bear sagt: traue keinen Prog­nosen, solange sie die Zukun­ft betr­e­f­fen. Es ist doch ganz klar, dass nicht alle Exper­i­mente erfol­gre­ich sein wer­den. Dann bedarf es ein­er Nachreg­ulierung. So läuft die Welt nun mal. Dann Vor­würfe zu erheben à la: die haben alles falsch gemacht, trifft defin­i­tiv nicht den Punkt. Also bitte: jed­er Refor­mver­such eines mar­o­den Sys­tems sollte ex ante bew­ertet wer­den, nicht ex post, denn hin­ter­her ist man immer schlauer!

Was hältst Du davon, Blogs, Wikis, Pod­casts etc. im Unter­richt einzuset­zen?
Wikis defin­i­tiv, wertvolles Instru­ment zur Pro­jek­tko­or­di­na­tion, pro­mote ich in meinen Weit­er­bil­dungskursen auch immer. Blogs vielle­icht als Quellen oder als Sprachrohr eines Pro­jek­ts, Pod­casts sind noch spezieller, gren­zw­er­tig.
Zusam­men­fas­sung: Wikis sind Instru­mente zum Arbeit­en und in dem Rah­men dur­chaus sin­nvoll, Blogs und Pod­casts sind Aus­drucks­for­men und sicher­lich zur Stil­bil­dung und Entwick­lung guter Sprache sin­nvoll.

Kön­nen Online-Ange­bote die herkömm­liche Nach­hil­fe sin­nvoll ergänzen oder sog­ar erset­zen?
Ich berate ein Grün­derteam, das gute Ideen zur Online-Nach­hil­fe hat. Deshalb habe mich auch inten­siv mit diesem The­ma auseinan­derge­set­zt. Da ich aus dem Video­con­fer­enc­ing­bere­ich komme, kann ich dazu sagen: per­sön­lich­er Kon­takt, also ein guter Nach­hil­felehrer, der immer/oft Zeit hat, ist defin­i­tiv bess­er. Aber es gibt viel Raum für Online-Nach­hil­fe: regionale Vorteile, bessere Medi­enun­ter­stützung, Preisvorteile etc.
Darf man nicht unbe­d­ingt als Konkur­renz sehen, eher als Ergänzung oder Unter­stützung.

So, und nun, liebe Leser, denkt daran: was ihr den Kids heute beib­ringt, finanziert eure Rente von mor­gen (ja, und auch meine 😉 ).
Wir soll­ten ver­suchen, in den Schulen nicht die Fehler zu wieder­holen, die bei der Ein­führung der Bach­e­lor- und Mas­ter­stu­di­engänge gemacht wur­den. Es ist nicht nur für die Gesellschaft ein Ver­lust, eine Lost Gen­er­a­tion zu pro­duzieren, auch für den Einzel­nen ist es tragisch, eine unnötig schlechte Aus­bil­dung bekom­men zu haben. Ziel ein­er jeden Reform muss es sein, den denk­enden und mündi­gen Bürg­er zu schaf­fen — wenn das nicht mal nen State­ment ist, was meint ihr dazu?

Fro­hes Fest und Guten Rutsch,
Sir Charles Lyt­ton

Wie hoch darf die Fehlerquote in der CD-Produktion sein, 85 Prozent?!

Liebe Leser,

Hörspiel-Cover: Spectaculum Mundi Medievalis von Stephan Warnatsch

Cov­er: Spec­tac­u­lum Mun­di Medievalis

nach­dem nun am Mittwoch endlich mit dem Spec­tac­u­lum die let­zte unser­er CDs aus dem Press­werk in Frankre­ich eingetrof­fen ist, dacht­en wir, es kön­nte endlich los­ge­hen.

3 CDs? Das geht doch nicht!
Doch falsch gedacht: das Spec­tac­u­lum Teil 1 beste­ht aus 3 CDs. Und dies scheint ein Prob­lem zu sein. Schon das Press­werk in Karl­shorst, bei dem wir eine Vor­ab­serie geordert hat­ten, war mit ein­er Dreierserie vor eine Her­aus­forderung gestellt, die Stan­dard-CD-Hüllen sind nicht für 3 CDs vorge­se­hen. Für die Klein­serie haben wir dann eine kreative, in Han­dar­beit hergestellte Lösung gefun­den.

Und auch das franzö­sis­che Press­werk hat­te eine Lösung parat: die von Vier­er-CDs bekan­nten Dop­pel-CD-Hüllen wur­den mit 3 CDs gefüllt und in dem nicht belegten Fach lagert dann das Book­let — welch­es man ohne all zuviel Fin­ger­fer­tigkeit aus der Hülle holen kann, prinzip­iell nicht schlecht.

Qual­ität­skon­trolle?
Lei­der nur ist dieses For­mat wohl trotz­dem kein Stan­dard: in der Pro­duk­tion wur­den 853 von 1.000 CD-Hüllen zerkratzt, die meis­ten haben sog­ar ein gesprun­ge­nes CD-Case — so kön­nen wir die CDs keines­falls verkaufen! Wir wer­den wohl mit nur 143 CDs in den Wei­h­nachtsverkauf gehen kön­nen. Bis wir qual­i­ta­tiv ordentliche CDs in den Hän­den hal­ten, wird bes­timmt das neue Jahr anfan­gen. Ärg­er­lich, gibt es in den Press­werk keine Qual­ität­skon­trolle?!

Nun ja, für euch, liebe Leser, haben wir CDs da. Bestellen geht ein­fach: Mail an mich, für 20 Euro gehört euch das Spec­tac­u­lum 😉

Schö­nen Advent,
Sir Charles Lyt­ton.

feed icon16x16 One Corpse Too Many by Ellis Peters, Glyn Houston as Brother Cadfael Wenn Dir der Artikel gefall­en hat, reg­istriere dich kosten­los beim RSS-Feed vom Hoer­buch­fre­und.

… in greifbarer Nähe!

berliner_hoerspiele_logoLiebe Leser…

So, nun warten wir nur noch darauf, dass die CDs aus dem Press­werk kom­men. Dann kön­nen wir endlich, endlich, endlich mit dem Verkauf begin­nen. Warum betone ich das so? Es geht mir nicht nicht nur um’s Geld, vielmehr möchte ich endlich wis­sen, wie gut unsere Hör­büch­er ankom­men 🙂

Als erster Test wer­den die Hör­büch­er in diesen Minuten (naja sehr bald) bei iTunes etc. eingepflegt, ein erster Test­bal­lon. Aber wer­den sie sich ohne die nötige PR-Unter­stützung verkaufen? Denn die PR startet ja erst mit dem großen Kick­off und dem Verkauf der echt­en CDs. Nun ja, wir sind ges­pan­nt, ihr auch?

Bis dahin haben wir noch einige rechtliche Fra­gen zu klären, heutzu­tage geht nichts mehr ohne Anwalt und Verträge, ich werde euch bericht­en, sobald ich da nicht mehr drüber schweigen muss.

Wenn ihr schon ein oder mehrere Hör­büch­er vorbestellen wollt, schreibt eine Mail an mich, sircharleslytton@hoerbuchfreund.de.

Kurz zur Erin­nerung:
* Blis­niews­ki: Wei­h­nachts­bilder, 1 CD, 14,90 Euro
* War­natsch: Spec­tac­u­lum Mun­di Medievalis, 3 CDs, 19,90 Euro
* Wip­per­mann: Kleine Geschichte der Freien Uni­ver­sität Berlin, 1 CD, 14,90 Euro.

Schönes Woch­enende aus Lon­don wün­scht euch
Sir Charles Lyt­ton,
viel Glück an einem weit­eren Fre­itag dem 13ten 😉

Wenn Du neugierig bist, reg­istriere dich kosten­los beim RSS-Feed vom Hoer­buch­fre­und.

Ernst-Reuter-Gesellschaft finanziert die “Kleine Geschichte der FU

Cover: Kleine Geschichte der FU

Cov­er: Kleine Geschichte der FU

Liebe Leser,

es gibt sie doch noch, die kleinen Wun­der, mit denen man nicht rech­net: Die Ernst-Reuter-Gesellschaft der Fre­unde, Förder­er und Ehe­ma­li­gen
der Freien Uni­ver­sität Berlin e. V
. fördert die Pro­duk­tion unseres Hör­buchs “Kleine Geschichte der Freien Uni­ver­sität” von Wolf­gang Wip­per­mann.

Und nicht nur, dass uns dadurch ein Stein vom Herzen fällt, wir hat­ten auch nicht damit gerech­net, dass die Förderung so schnell erfol­gt 🙂

Daher also: riesen­großer Dank an die Ernst-Reuter-Gesellschaft und von mir per­sön­lich auch nochmal an Judith, die den her­vor­ra­gen­den Antrag geschrieben hat.

Bis bald, liebe Welt,
Euer Sir Charles Lyt­ton

PS: Das ist das endgültige Cov­er des Hör­buchs!

Der Countdown läuft!

berliner_hoerspiele_logoLiebe Welt,

der Count­down zählt unaufhör­lich weit­er ‘runter. Die Mas­ter-CDs sind schon zum Ver­trieb geschickt und gehen in Pres­sung, die Graphik wird in diesen Minuten fer­tiggestellt, mor­gen gehen die Exem­plare für den Deutschen Hör­buch­preis in Druck, bei dem wir natür­lich auf ganz­er Lin­ie abräu­men wer­den 😉
Gle­ichzeit­ig suche ich nach Verkauf­sstellen, Ter­mi­nen für Events etc., so dass wir den Markt mit unseren CDs über­schwem­men kön­nen.

Ihr werdet weit­er­hin auf dem Laufend­en gehal­ten,
Macht’s gut und lasst euch nicht durch den Win­tere­in­bruch ärg­ern,

Euer Sir Charles Lyt­ton.

Hörprobe Spectaculum Mundi Medievalis

Spectaculum - Cover_300pixelFür alle, die eine Vorschau auf das Spec­tac­u­lum von Stephan War­natsch gar nicht erwarten kon­nten, hier das Vor­wort in einem Grob­schnitt:

Der Tex­tauss­chnitt kommt auf gut 4 MByte, insofern habt Geduld, es lohnt sich zu warten!

[audio: Warnatsch.mp3]

Viel Spaß beim ‘rein­hören,
Sir Charles

Warnatsch die Dritte

Cover Spectaculum
So, liebe Leser, jet­zt geht’ auf nach Alt-Stralau, ins Stu­dio, die dritte Auf­nahme­ses­sion mit Stephan War­natsch. Es sind aber auch 96 Seit­en über das Leben im Mit­te­lal­ter — von der Wiege bis zur Bahre -, die ver­tont wer­den müssen.

Ingo sitzt die Tage am Grob­schnitt, fast 2 Stun­den sind schon zusam­mengekom­men. Aus den geplanten zwei CDs sind schon vier gewor­den, hof­fen wir nur, dass wir damit auch hinkom­men. Nun ja, bess­er als zu wenig Text 😉

Jet­zt muss ich aber los, bin ja schließlich für das Cater­ing während der Auf­nahme zuständig. Es wird Cucum­ber Sand­wich­es geben, ich bin halt eben aus Eng­land zurück 😀

Ein schönes Woch­enende wün­scht
Euer Sir Charles Lyt­ton

Hörprobe Weihnachtsbilder

So, liebe Welt, ich kon­nte Ingo davon überzeu­gen, uns eine Hör­probe des Grob­schnitts der Christ­ge­burten zur Ver­fü­gung zu stellen.

Ich kann die Begeis­terung  kaum ver­hehlen, denn genau so hab ich mir den Blis­niews­ki im Audio vorgestellt.

Also, damit ihr auch was zum Degustieren habt [knapp 4 MByte, das kann schon das eine oder andere Minütchen dauern, wenn ihr nicht ger­ade direkt im Rechen­zen­trum der NASA sitzt ;-)]:

[audio: http://www.hoerbuchfreund.de/wp-content/uploads/christgeburtsbild3.mp3]

Viel Spaß,
Sir Charles Lyt­ton

Eine kleine Geschichte der FU Berlin von Prof. Dr. Wolfgang Wippermann

Logo Kleine Geschichte der FU_275pixelDie Freie Uni­ver­sität Berlin blickt auf rund sechzig Jahre ein­er wech­selvollen Geschichte zurück.

1948 gemein­sam von Stu­den­ten und Dozen­ten gegrün­det, sollte die Freie Uni­ver­sität eine Reform-Uni­ver­sität sein.

Unter dem Siegel von Frei­heit, Gerechtigkeit und Wahrheit  wollte man demokratis­chen Bürg­ergeist entwick­eln und sich damit von tra­di­tionellen Hochschul­struk­turen abheben. Geprägt von frei­heitlichem Denken, der Stu­den­ten­be­we­gung, Streiks, stu­den­tis­ch­er Mit­sprache ist die Freie Uni­ver­sität ein beson­der­er poli­tis­ch­er Ort in der Deutsch­land.

Der Pro­fes­sor für Neuere und Neueste Geschichte an der FU, Wolf­gang Wip­per­mann, erzählt von der Grün­dung der Uni­ver­sität im West-Berlin der Block­adezeit über die wilde Zeit der 68er bis zur Exzel­lenz-Uni­ver­sität in der wiedervere­in­ten Bun­de­shaupt­stadt. Doch inwieweit haben sich die Träume der Grün­der von ein­er wahrlich „freien“ Uni­ver­sität tat­säch­lich erfüllt? Herr Wip­per­mann gibt in diesem span­nen­den Hör­buch Antwort.

Die “Kleine Geschichte der FU Berlin” erscheint im Sep­tem­ber 2009.

Corvus Corax als Begleitmusik

berliner hoerspiele logo mit textWir sind ger­ade in Ver­hand­lun­gen mit Jor­don von Corvus Corax, es dreht sich um Musik zum Spec­tac­u­lum Mun­di Medievalis.

Wir sind guter Dinge, dass wir Jor­don — ein alter Geschicht­skom­mili­tone von mir und selb­st auch gern gese­hen­er Zuhör­er divers­er War­natsch-Sem­i­nare an der TU — dazu bekom­men, zusam­men mit einem ehe­ma­li­gen Corvus-Corax-Mit­glied die musikalis­che Unter­malung der CDs zu übernehmen.

Wir sind ges­pan­nt und begeis­tert ob der Optio­nen, das ist for­mi­da­bel, das wer­den wir uns vom Mund abs­paren, das muss sein!!!

Euer Sir Charles Lyt­ton