Verlosung zu Weihnachten: Weihnachtsbilder von Dr. Thomas Blisniewski

Liebe Leser,

Pünktlich zur Weihnachtszeit verlose ich unter allen Kommentaren und Mailschreibern wieder eine CD der „Weihnachtsbilder“ von Dr. Thomas Blisniewski. Die „Weihnachtsbilder“ erklären euch, was ihr auf Christgeburtsbildern seht: warum ist da ein Ochs und ein Esel, wo die Bibel doch nicht von ihnen spricht? Was hat es mit dem weißen Tuch und dem Strahlenkranz auf sich, auf dem das Christkind auf bestimmten Bildern liegt – wo doch in der Bibel eindeutig von einer Krippe geredet wird?! Antworten gibt euch Dr. Thomas Blisniewski, renommierter Kunsthistoriker aus Köln.

Zum Reinhören habt ihr hier zwei Hörproben:

Hörproben:
Track 2

Track 4

Und wenn ihr noch ein Geschenk sucht: schickt mir eine Mail und bestellt die Weihnachtsbilder, ich lasse sie euch dann gegen eine Spende von 10 Euro zukommen (inkl. Porto) – bis Sonntag, den 21. Dezember bestellt, sollten sie sogar noch vor Weihnachten da sein!!!

Ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest,
Sir Charles

Der Hörbuchfreund beteiligt sich an der Aktion „Mehr Bildung in Blogs“

Liebe Welt,
Melanie von Literatenmelu.de hat die Aktion „Mehr Bildung in Blogs“ gestartet. Als Literaturblogger finde ich es toll und richtig, die Bildungsdebatte auch in Blogs fortzuführen. Ich habe mich deshalb an der Aktion beteiligt, indem ich 2 CDs unseres Verlags als Gewinn gestiftet habe, nämlich 1x “Spectaculum mundi medievalis” von Dr. Stephan Warnatsch und “Weihnachtsbilder” von Dr. Thomas Blisniewski.

mehrbildunginblogs

Die Aktion
Melanie hat, um die Blogwelt einzubinden, ein paar Fragen zum Thema Schule und Bildung formuliert. Diese sollen und wollen wir Blogger nun beantworten:

1.) Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurückdenkst?
2.) Welche Medien hast Du im Unterricht kennengelernt und auch selbst genutzt?
3.) Welche Möglichkeiten siehst Du, die Lehrerausbildung zu verbessern?
4.) Was hältst Du davon, Blogs, Wikis, Podcasts etc. im Unterricht einzusetzen?
5.) Können Online-Angebote die herkömmliche Nachhilfe sinnvoll ergänzen oder sogar ersetzen?

Nun, dann werde ich die Fragen doch mal beantworten:

Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurückdenkst?
Ehrlich gesagt, habe ich nur wenig konkrete Erinnerungen an meine Schulzeit. Ist lange her und ich lebe extrem stark in der Gegenwart. Die Uni ist sehr viel stärker hängengeblieben. Ok, das ist auch ’ne Aussage: Schule war nicht wirklich wert, sich an sie zu erinnern. Jedenfalls nicht an die Schulstunden 😉

Welche Medien hast Du im Unterricht kennengelernt und auch selbst genutzt?
Nun, lange ist’s her. Bei uns gab’s noch keine Beamer, wir hatten Overhead-Projektoren und sogar noch diese mit nach Marzipan riechendem Lösungsmittel abgezogenen Kopien, im Erdkundeunterricht gab es einen Kartenstempel von Deutschland, auf dem wir Flüsse benennen mussten. Also Medien im heutigen Sinne? Außer Büchern und Wandkarten eigentlich nix.

Welche Möglichkeiten siehst Du, die Lehrerausbildung zu verbessern?
Nun, ehrlich gesagt bin ich überrascht: es gibt ca. 13,5 Prozent Lehrer/innen und Pädagogen im Bundestag (aktuelle Statistik: letzte Wahlperiode), wahrscheinlich ebenso in den Länderparlamenten. Was ich dann nicht verstehe ist, dass die Lehrerausbildung nicht besser ist, wo doch so viele Lobbyisten in der Legislative sitzen?!
Eine Sache, die ich aber anmerken will: es gibt viele Reformen und viel Reformwillen. Nicht alles wird gut sein, das ist dem objektiven Betrachter sofort klar, denn  es geht um prognostizierte Ergebnisse. Und wie schon Yogi Bear sagt: traue keinen Prognosen, solange sie die Zukunft betreffen. Es ist doch ganz klar, dass nicht alle Experimente erfolgreich sein werden. Dann bedarf es einer Nachregulierung. So läuft die Welt nun mal. Dann Vorwürfe zu erheben à la: die haben alles falsch gemacht, trifft definitiv nicht den Punkt. Also bitte: jeder Reformversuch eines maroden Systems sollte ex ante bewertet werden, nicht ex post, denn hinterher ist man immer schlauer!

Was hältst Du davon, Blogs, Wikis, Podcasts etc. im Unterricht einzusetzen?
Wikis definitiv, wertvolles Instrument zur Projektkoordination, promote ich in meinen Weiterbildungskursen auch immer. Blogs vielleicht als Quellen oder als Sprachrohr eines Projekts, Podcasts sind noch spezieller, grenzwertig.
Zusammenfassung: Wikis sind Instrumente zum Arbeiten und in dem Rahmen durchaus sinnvoll, Blogs und Podcasts sind Ausdrucksformen und sicherlich zur Stilbildung und Entwicklung guter Sprache sinnvoll.

Können Online-Angebote die herkömmliche Nachhilfe sinnvoll ergänzen oder sogar ersetzen?
Ich berate ein Gründerteam, das gute Ideen zur Online-Nachhilfe hat. Deshalb habe mich auch intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt. Da ich aus dem Videoconferencingbereich komme, kann ich dazu sagen: persönlicher Kontakt, also ein guter Nachhilfelehrer, der immer/oft Zeit hat, ist definitiv besser. Aber es gibt viel Raum für Online-Nachhilfe: regionale Vorteile, bessere Medienunterstützung, Preisvorteile etc.
Darf man nicht unbedingt als Konkurrenz sehen, eher als Ergänzung oder Unterstützung.

So, und nun, liebe Leser, denkt daran: was ihr den Kids heute beibringt, finanziert eure Rente von morgen (ja, und auch meine 😉 ).
Wir sollten versuchen, in den Schulen nicht die Fehler zu wiederholen, die bei der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge gemacht wurden. Es ist nicht nur für die Gesellschaft ein Verlust, eine Lost Generation zu produzieren, auch für den Einzelnen ist es tragisch, eine unnötig schlechte Ausbildung bekommen zu haben. Ziel einer jeden Reform muss es sein, den denkenden und mündigen Bürger zu schaffen – wenn das nicht mal nen Statement ist, was meint ihr dazu?

Frohes Fest und Guten Rutsch,
Sir Charles Lytton

Hörprobe Weihnachtsbilder

So, liebe Welt, ich konnte Ingo davon überzeugen, uns eine Hörprobe des Grobschnitts der Christgeburten zur Verfügung zu stellen.

Ich kann die Begeisterung  kaum verhehlen, denn genau so hab ich mir den Blisniewski im Audio vorgestellt.

Also, damit ihr auch was zum Degustieren habt [knapp 4 MByte, das kann schon das eine oder andere Minütchen dauern, wenn ihr nicht gerade direkt im Rechenzentrum der NASA sitzt ;-)]:

[audio: http://www.hoerbuchfreund.de/wp-content/uploads/christgeburtsbild3.mp3]

Viel Spaß,
Sir Charles Lytton

Weihnachtsbilder von Dr. Thomas Blisniewski

Cover Weihnachtsbilder

Weihnachten ist nach Ostern das höchst Fest im christlichen Kalender und so ist die Geburt Jesu seit dem frühen Mittelalter eines der beliebtesten und bekanntesten Themen der Kunstgeschichte. In diesem Hörbuch stellt der Kunsthistoriker Dr. Thomas Blisniewski eine Auswahl aus der Sammlung der Berliner Gemäldegalerie vor.

Weihnachtsbilder – Inhalte, Bedeutungen, Funktionen
erläutert und gelesen von Dr. Thomas Blisniewski

Im Neuen Testament berichten nur die Evangelisten Matthäus und Lukas von der Geburt Jesu Christi. Steht bei Matthäus vor allem die Genealogie Jesu im Zentrum des Interesses, so schildert Lukas die Umstände der Geburt etwas genauer. Aber er erwähnt nur sehr wenige Details, die einem bildenden Künstler nützlich sind: Maria, Joseph, das Kind, die Windeln, die Krippe, die Hirten.

Wo aber stand die Krippe? Und was hat es mit Ochs und Esel auf sich, die bei Lukas und Matthäus nicht erwähnt werden? Hinweise und Anregungen dazu bezogen die Maler weniger aus den beiden biblischen Berichten, als aus den apokryphen Evangelien; Texten also, die keinen Eingang in den Kanon des Neuen Testamentes gefunden haben, aber dennoch intensiv gelesen wurden. Hinzu kommen noch Schilderungen von Visionen der Christgeburt, wie sie etwa Brigitta von Schweden († 1373) im Heiligen Land erleben durfte.

In diesem Hörbuch werden Inhalte, Bedeutungen und Funktionen dieser Bilder erläutert.

Der Autor, Dr. Thomas Blisniewski, ist Kunsthistoriker an der Universität zu Köln und Lehrbeauftragter für Kunstgeschichte an weiteren Hochschulen. Er setzt sich in Forschung und Lehre vor allem mit ikonographischen und funktionalen Aspekten von Kunstwerken – besonders des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit – auseinander.

Erscheinungstermin: September 2009

Studioreif

berliner hoerspiele logo mit text

Liebe Leser,

diese Woche waren nun Sprecher 2 und 3 im Studio: am Mittwoch beehrte uns Dr. Stephan Warnatsch. Eigentlich sollte es nur eine Vorbesprechung sein, wir sind dann aber gleich ins Studio gegangen und haben in größter Hitze und Schwüle 17 Seiten Text vom Spectaculum Mundi Medievalis eingelesen – wobei ich weniger gelesen habe, als unbeteiligt daneben gesessen habe, mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht.
War perfekt! Nebenbei blätterte ich noch im neusten Comic von Stephan Warnatsch, Bridges, über die Luftbrücke. Schaut einfach mal bei Warnuts Entertainment vorbei. Was man als Lehrer so alles können muss heutzutage … 😉

Dann, am Freitag, war Dr. Thomas Blisniewski bei den berliner hörspielen. Leider weile ich zur Zeit wieder in London und konnte dem Aufnahmeerlebnis nicht beiwohnen.  Aber ich durfte schon in den ersten Grobschnitt der Weihnachtsbilder hineinhören. Gelungen, kann ich nur sagen, klasse! Also wenn ihr noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, das ist es!

Prof. Dr. Wolfgang Wippermann hatte ja die erste Version seiner Geschichte der FU Berlin schon letzten Monat eingesprochen, da sitze ich gerade dran und wähle O-Töne aus. Allein das ein Erlebnis, schön gesprochen hat man damals in den 50ern.

Also wir arbeiten mit Hochdruck daran, euch im September auch alle Hörbücher in höchster Qualität – das ist unser Anspruch, unter dem nichts geht – zu liefern.

Abboniert am besten den Newsletter, dann seid ihr immer auf dem Laufenden!

Euer Sir Charles Lytton